GENETIK oder VERERBUNGSLEHRE
Die Genetik oder Vererbungslehre ist ein Teil der Biologie. Die meisten von uns können sich noch an die Schulstunden mit den Lehren des Herrn Mendel erinnern, der uns mit seinen Erbsen die Vererbung nahe gebracht hat. 1860 hat Gregor Mendel seine Versuche durchgeführt. Seitdem hat sich in der Genetik viel bewegt.
Das Wissen, dass Eigenschaften vererbt werden können, wird bereits seit Jahrhunderten bei der Tier- und Pflanzenzucht angewandt. Die wissenschaftliche Untersuchung dieses Vorgangs wurde jedoch erst in den 1860er Jahren von Gregor Mendel in Angriff genommen. Dazu untersuchte er die Selbstbefruchtung bei der Gartenerbse Pisum sativum und beschrieb, was später als Gen die kleinste Einheit der Vererbung bezeichnete [3]. Seit der Entdeckung der molekularen Grundlagen der Vererbung unterscheidet man mehrere Spezialgebiete der Genetik:
- Die „klassische“ Genetik untersucht, in welchen Kombinationen die Gene nach Kreuzungsexperimenten bei den Nachkommen auftreten und wie das die Ausprägung bestimmter phänotypischer Merkmale beeinflusst.
- Die Molekulargenetik – ein Teilgebiet der Molekularbiologie – untersucht, wie Gene aufgebaut sind, wie die in Form von Nukleinsäuren (meist DNA, bei manchen Viren aber auch in Form von RNA) vorhandene genetische Information zum Aufbau von Proteinen und anderen funktionellen Genprodukten genutzt wird (kurz genannt Genexpression), wie diese Information kopiert wird und wie sich molekularbiologische Erkenntnisse für gentechnische Verfahren nutzen lassen.
- Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Weitergabe von Eigenschaften auf die Nachkommen, die nicht auf Abweichungen in der DNA-Sequenz zurück gehen, sondern auf eine vererbbare Änderung der Genregulation und der Genexpression.
- Die Populationsgenetik und die Ökologische Genetik untersuchen genetische Strukturen und Prozesse auf der Ebene von Populationen und von anderen ökologischen Einheiten (z. B. ganzen Lebensgemeinschaften). (Auszug aus www.wikipedia.de)

